Welterbe-Radtour durch drei Bundesländer

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Insgesamt 40 Unesco-Welterbestätten gibt es in Deutschland. Gleich drei davon können Aktivurlauber bei einer Radtour entlang des 170 Kilometer langen „Welterbe-Radwegs“ entdecken: das Kloster Lorch, den Dom zu Speyer und das Kloster Maulbronn. In drei Etappen führt der Kulturradweg durch die Bundesländer Hessen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg.

 

Von der Rheinebene ins Land der 1.000 Hügel

„Zu den anspruchsvolleren, aber auch besonders aussichtsreichen Abschnitten zählt die Strecke von Speyer nach Maulbronn“, weiß Fachjournalist Martin Blömer vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Eine detaillierte Beschreibung dieser beiden letzten Etappen auf dem Welterbe-Radweg gibt es unter RadSüden.de. Dabei verlassen die Pedalritter in Kronau die Rheinebene und durchqueren den Kraichgau, das Land der 1.000 Hügel.  Wer möchte, legt in Bad Schönborn eine Pause in der Therme ein, bevor es weitergeht über den Wein- und Wallfahrtsort Malsch nach Angelbachtal, mit seinem traumhaften Wasserschloss Eichtersheim, bis zum kleinen Weinort Östringen-Tiefenbach. Hier bietet beispielsweise das Hotel Heitlinger Hof eine schöne Übernachtungsmöglichkeit an und im angeschlossenen Weingut kann die Vielfalt badischer Weine verkostet werden. Auf der nächsten Etappe gelangt man über den Elfinger Berg an den Ausläufern des Strombergs vorbei zum Kloster Maulbronn. Zwischenstopps bieten sich etwa im Museumsstädtchen Gochsheim und in Obererdingen an. Von dort aus können Radler einen Abstecher auf das „Derdinger Horn“ unternehmen und auf dem Weinplateau die großartige Aussicht genießen.

 

Berühmte Zisterzienserabtei in Maulbronn

Lohnenswert ist auch ein Besuch des Faustmuseums in Knittlingen, bevor anschließend das Kultur-Highlight „Kloster Maulbronn“ auf dem Programm steht.  Das Zisterzienserkloster wurde 1147 gegründet und gilt als die am vollständigsten erhaltene Klosteranlage des Mittelalters nördlich der Alpen. Die letzten zehn Kilometer des Welterbe-Radwegs führen über Ötisheim nach Mühlacker. Zum Abschluss der Radtour empfiehlt sich hier zum Beispiel ein Besuch der Enzgärten am renaturierten Enzufer. (djd).

 

Unesco-Welterbestätte Maulbronn

(djd). Maulbronn liegt mit seiner mittelalterlichen Klosteranlage im Herzen des Naturparks Stromberg-Heuchelberg.  Das Zisterzienserkloster wurde 1147 gegründet und zählt seit 1993 zum Unesco-Welterbe. Neben der romanischen Klosterkirche mit der um 1220 entstandenen Vorhalle, gehören das Brunnenhaus und der Speisesaal zu den architektonischen Höhepunkten. Weitere kulturelle Highlights setzen fünf Museen, dazu zählt eine neoexpressive Kunstsammlung auf dem historischen Schafhof beim Kloster. Mehr Informationen gibt es unter kraichgau-stromberg.de.

 

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